Die Liebe zu so ziemlich allem

Veröffentlicht auf von Negothia

Die Liebe zu so ziemlich allem

"Die Liebe zu so ziemlich allem" von Christine Vogeley

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
Kategorie: Roman
Art: Hardcover
Klappentext:

Eine Geschichte für Wolkenfreunde, Stauner und Bildergucker

In einer kleinen Stadt in Deutschland gibt es ein Museum, das seinesgleichen sucht - viele seltsame, bunte Dinge stehen dort herum und in geheimnisvoller Verbindung zueinander.

Die sehr nette Kuratorin Carlotta Goldkorn sitzt dort gerade dem sehr netten Schweden Gösta Johansson gegenüber, der dem Museum ein Gemälde leihen will.

Ja, natürlich.

Liebe auf den ersten Blick.

Alles gut?

Keineswegs.

Denn das schwedische Gemälde, über hundert Jahre alt, löst eine Kettenreaktion dramatischer Ereignisse aus.

Und die Welt gerät ins Wanken...

Was für ein ganz und gar wunderbares, zartes, berührendes, und komisches Buch. Ruth Buder, Märkische Oderzeitung

Rezension:

Dieses Buch erzählt die Geschichte von einem Museum, einem Maler, einer, oder gleich zwei außergewöhnlichen Künstlerinnen, von zwei halben Familien, die zu einer ganzen werden, von Rücksicht, von Vertrauen, von Vorstellungskraft und von Gegensätzen und Fantasie.

Es hat mich sehr beeindruckt, mit welcher Detailgenauigkeit und Filigranität die Autorin jede Einzelheit im Buch beschreibt und dem Leser 'in den Kopf zeichnet'.

Fast hat es den Anschein, als würde Christine Vogeley ein Bild aus Worten malen und eine Geschichte erzählen, die in allen farbigen Facetten schimmert, alle Grau- und Schwarztöne abdeckt, die manchmal übersprüht vor Farbkraft und sich dann wieder in Pastell kleidet,...

Ihr gelingt etwas, das gerade heute immer seltener wird, nämlich, dass sie ein Buch schreibt, dabei kreativ ihre eigenen Vorstellungen für etwas einarbeitet, manchmal sachlich ist und einem doch nie das Gefühl gibt, dass dieses Buch und das Leben der Charaktere, die dahinter stehen, jemals langweilig werden könnte,...

Ich bin zutiefst beeindruckt über die Tatsache, dass sie es geschafft hat ein Buch zu schreiben, in dem sie ein Museum, schwierige Teenager, Kunst und Kultur, das Streben nach neuem Wissen und noch so einiges mehr verarbeiten kann.

Fazit:

Es macht auf alle Fälle wieder Lust dazu, in ein Museum zu gehen, oder doch zumindest den "August-Gayette-Effekt" in der eigenen Umwelt stärker zu sehen,...

Was das ist? - Das kann man nicht erklären,...das muss man erlebt haben,...oder zumindest gelesen.

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