Und Gott sprach: Wir müssen reden!

Veröffentlicht auf von Negothia

Und Gott sprach: Wir müssen reden!

"Und Gott sprach: Wir müssen reden!" von Hans Rath

Verlag: Rowohlt Verlag
Genre: Humor
Art: Taschenbuch
Klappentext:

Am achten Tag ging Gott in Therapie.

Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen.

Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown.

Der leidet offenbar einen kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott.

Und sucht einen Therapeuten.

Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, seiner Meinung nach aber komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners.

Doch bald ist der Psychologen nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat.

Und wer hier eigentlich wem hilft.

Rezension:

Das Buch erinnert einen manchmal ein wenig an Charles Dickens Weihnachtsgeschichte über Ebeneser Scrooce, wenngleich Jakob Jakobi nicht bösartig ist,... - das Buch erinnert manchmal an den Film "Ist das Leben nicht schön", in dem der Engel Clarence George Bailey zeigt, wie die Welt ohne ihn dran wäre, wenngleich das ganze bei Jakob Jakobi nicht ganz so viel positives zum Vorschein zu bringen scheint... - und das Buch erinnert einen manchmal auch einfach nur an all die Fragen, die wir Menschen uns stellen, wenn wir so über Gott und die Welt nachdenken, wenngleich Jakob Jakobi wohl mehr Antwort darauf erhält, als wir es jemals erleben werden...

Es ist, als würde man wirklich nicht nur Herrn Jakobis Gedanken aufgeschrieben sehen, sondern es ist mehr, als ob man wie Jakob Jakobi zu denken lernt...denn jeder Schritt, den er während des Buches tut, und alles was er an Kompromissen eingeht, oder was er akzeptiert, akzeptiert man irgendwie auch als Leser.

Sicher, das hier ist auch nur ein Buch,...aber wer sagt denn, dass nicht vielleicht doch zumindest ein netter Gedanke ab und an zwischen zwei Buchdeckeln auftaucht, von dem man sich wenigstens etwas inspirieren lassen kann?

Persönlich fand ich es beeindruckend, dass mir dieses Buch auch nach seinem Ende immernoch ein, oder zwei Gedankenanstöße gegeben hat, mit denen ich mich dann durchaus auseinandersetzen konnte, und wollte.

Natürlich, klar, das ganze ist Geschmackssache, und es ist auch immer die Frage, ob man sich auf das "Darüber nachdenken", und auf das reflektieren eines Buches einlassen möchte, aber ich denke, wenn man das tun will, dann gibt es nur wenige Bücher zu dieser Thematik, bei denen es sich mehr lohnen könnte...

Fazit:

Zum lachen, zum weinen, zum nachdenklich machen,...und zum "sich berühren lassen".

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